Stadträume mit Sinn: Grundprinzipien des urbanen Landschaftsdesigns

Menschen zuerst: Maßstab, Komfort und Nutzungsvielfalt

Bänke mit Rückenlehnen, Kanten zum Sitzen, Stufen mit Aussicht: Wenn Sitzgelegenheiten vielfältig, schattig und gut platziert sind, entstehen Begegnungen, Gespräche und zufällige Momente, die Nachbarschaft lebendig machen.

Ökologische Infrastruktur und Wasser als Gestaltungspartner

Mulden, Rigolen und offene Rinnen führen Wasser durch den Platz, speisen Bäume und entlasten das Kanalsystem. Kinder folgen neugierig den Fließpfaden, Erwachsene entdecken die Schönheit funktionierender Stadtökologie.

Ökologische Infrastruktur und Wasser als Gestaltungspartner

Artenreiche Staudenmischungen, Totholz-Elemente und heimische Sträucher bieten Nahrung, Schutz und Jahreszeitenwechsel. Sie laden zum Beobachten ein und machen ökologische Zusammenhänge unmittelbar im Straßenalltag erlebbar.

Wege, Bewegung und Barrierefreiheit

Klarheit in der Wegeführung

Breite Sichtachsen, eindeutige Querungen und ruhige Materialwechsel leiten intuitiv. Ein Spaziergang wird zum stressfreien Erlebnis, wenn man ohne Smartphone-Navigation selbstverständlich ans Ziel findet.

Barrierefreiheit als Standard

Taktil kontrastierende Leitstreifen, schwellenlose Übergänge und akustische Hinweise öffnen die Stadt für alle. Inklusive Gestaltung ist kein Zusatz, sondern ein selbstverständlicher Qualitätsanspruch.

Multimodale Knoten verbinden

Gute Schnittstellen zwischen Rad, ÖPNV und Zufußgehen sparen Zeit und Nerven. Abstellmöglichkeiten, klare Piktogramme und kurze Umstiegswege machen nachhaltige Mobilität zur attraktivsten Option im Alltag.

Robuste, reparierbare Materialien

Stein mit regionaler Herkunft, Holz mit zertifizierter Haltbarkeit und modulare Bauteile ermöglichen einfache Reparaturen statt Komplettaustausch. Das spart Ressourcen und erhält Patina, die Orte charaktervoll reifen lässt.

Wartungsfreundliche Pflanzenauswahl

Standortgerechte Pflanzungen brauchen weniger Bewässerung, sind krankheitsresistenter und blühen über lange Zeit. Pflege wird planbar, und der Stadtraum bleibt auch nach Jahren einladend und lebendig.

Identität, Geschichte und Erzählung des Ortes

Backstein aus der Region, Kies aus dem Flussbett und Muster aus historischen Plänen knüpfen an Vorhandenes an. So entsteht Zugehörigkeit, die über reine Dekoration hinausgeht.

Identität, Geschichte und Erzählung des Ortes

Kollaborationen mit Kunstschaffenden bringen überraschende Perspektiven. Ein Brunnen erzählt Industriegeschichte, eine Lichtinstallation feiert den Fluss – und beides lädt zu Dialog und Wiederkommen ein.

Gemeinschaft, Beteiligung und soziale Resilienz

01

Co-Design-Workshops mit echten Entscheidungen

Nicht nur Post-its, sondern verbindliche Wahlmöglichkeiten: Wer Varianten mit Kosten und Pflegefolgen offenlegt, beteiligt fair. So entstehen Entscheidungen, die breit getragen und aktiv verteidigt werden.
02

Zwischennutzungen als Labor

Temporäre Möblierung, mobile Grüninseln und Pop-up-Wege testen Ideen, bevor sie fix gebaut werden. Feedback fließt ein, Fehler werden billiger – und die Nachbarschaft bleibt neugierig beteiligt.
03

Sicherheit durch Belebung, nicht durch Abgrenzung

Vielfalt der Nutzungen, gute Sichtbeziehungen und aktive Erdgeschosse erhöhen gefühlte und reale Sicherheit. Mehr Augen im Raum schlagen Zäune – und laden zu respektvollem Miteinander ein. Abonniere, wenn du diese Haltung teilst!
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